德国文化茶座-文学
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就是想弄块闲聊的地方,围绕德国文学扯扯。具体怎么弄我还没想好,先坐下再说。
2006年01月06日 14点01分 1
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呵呵,aa怎么想起搞这个了~~我这里倒是有很多以前用过的材料,不过都是德文版的.
2006年01月07日 09点01分 2
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有的话就拿来吧~我本身对这个很感兴趣~昨天太晚了,音乐绘画什么的还没来得及贴。
2006年01月07日 11点01分 3
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翻翻家底,先贴俩诗吧~Heidenroeslein 野 蔷 薇Johann Wolfgang von GoetheSah ein Knab ein Roeslein stehn,Roeslein auf der Heiden,War so jung und morgenschoen,Lief er schnell, es nah zu sehn,Sah's mit vielen Freuden.Roeslein, Roeslein, Roeslein rot,Roeslein auf der Heiden.Knabe sprach: Ich breche dich,Roeslein auf der Heiden!Roeslein sprach: Ich steche dich,Dass du ewig denkst an mich,Und ich will's nicht leiden.Roeslein, Roeslein, Roeslein rot,Roeslein auf der Heiden.Und der wilde Knabe brach's Roeslein auf der Heiden;Roeslein wehrte sich und stach,Half ihm doch kein Weh und Ach,Muss es eben leiden,Roeslein, Roeslein, Roeslein rot,Roeslein auf der Heiden. 少年看到一朵蔷薇,荒野的小蔷薇,那样娇嫩而鲜艳,急急忙忙走向前,看得非常喜欢.蔷薇,蔷薇,红蔷薇,荒野的小蔷薇.少年说:"我要采你,荒野的小蔷薇!"蔷薇说:"我要刺你,让你永不会忘记,我不愿被你采折."蔷薇,蔷薇,红蔷薇,荒野的小蔷薇.野蛮少年去采她,荒野的小蔷薇;蔷薇自卫去刺他,她徒然含悲忍泪,还是遭到采折.蔷薇,蔷薇,红蔷薇.荒野的小蔷薇. 翻译 : 钱春绮 PrometheusVon Johann Wolfgang Goethe (1749---1832 ) Bedecke deinen Himmel ,Zeus,mit Wolkendunst !Und ueber , Knaben gleich ,der Diesteln koepft ,an Eichen dich und Bergeshoehn !Musst mir meine Erde doch lassen stehn ,und meine Huette ,die du nicht gebaut ,und meinen Herd ,um dessen Glut ,du mich beneidest .Ich kenne nichts Aermer“s unter der Sonn“ als euch Goetter .Ihr naehret kuemmerlich von Opfersteuern und Gebetshauch eure Majestaet und darbter ,waeren nicht Kinder und Bettler hoffnungsvolle Toren .Da ich ein Kind war ,nicht wusste , wo aus ,wo ein ,kehrte mein verirrtes Aug“zur Sonne , als wenn drueber waer“ein Ohr , zu hoeren meine Klage ,ein Herz wie meins ,sich des Bedraengten zu erbarmen .Wer half mir wider der Titanen Uebermut ?Wer rettete vom Tode mich .von Sklaverei ?Hast du“s nicht alles selbst vollendet ,heilig gluehend Herz ?Und gluehtest , jung und gut ,betrogen , Rettungsdank dem Schlafenden dadroben ?Ich dich ehren ?Wofuer ?Hast du die Schmerzen gelindert je des Beladenen ?Hast du die Traenen gestillet Je des Geaengsteten ?Hat nicht mich zum Manne geschmiedet die allmaechtige Zeit und das ewige Schicksal ,meine Herrn und deine ?Waehntest du etwa ,ich sollte das Leben hassen ,im Wuesten fliehn ,weil nicht alle Knabenmorgen Bluetentraeume reiften ?Hier sitz“ich , forme Menschen nach meinem Bilde .ein Geschlecht ,das mir gleich sei ,zu leiden , weinen ,geniessen und zu freuen sich ,und dein nicht zu achten ,wie ich .
2006年01月07日 12点01分 4
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Lorelei(Buch der Lieder - Die Heimkehr)Ich weiß nicht, was soll es bedeutenDaß ich so traurig bin;Ein Märchen aus alten ZeitenDas kommt mir nicht aus dem Sinn.Die Luft ist kühl und es dunkelt,Und ruhig fließt der Rhein;Der Gipfel des Berges funkeltIm Abendsonnenschein.Die schönste Jungfrau sitzetDort oben wunderbar,Ihr goldnes Geschmeide blitzetSie kämmt ihr goldenes Haar.Sie kämmt es mit goldenem KammeUnd singt ein Lied dabei;Das hat eine wundersameGewaltige Melodei.Den Schiffer im kleinen Schiffeergreift es mit wildem Weh,Er schaut nicht die Felsenriffe,Er schaut nur hinauf in die Höh.Ich glaube, die Wellen verschlingenAm Ende Schiffer und Kahn;Und das hat mit ihrem SingenDie Lorelei getan. Michel nach dem März(aus der Nachlese zum Romanzero)Solang ich den deutschen Michel gekannt,War er ein Bärenhäuter;Ich dachte im März, er hat sich ermanntUnd handelt fürder gescheuter.Wie stolz erhob er das blonde HauptVor seinen Landesvätern!Wie sprach er - was doch unerlaubt -Von hohen Landesverrätern.Das klang so süß zu meinem OhrWie märchenhafte Sagen,Ich fühlte, wie ein junger Tor,Das Herz mir wieder schlagen.Doch als die schwarzrotgoldne Fahn',Der altgermanische Plunder,Aufs neu' erschien, da schwand mein WahnUnd die süßen Märchenwunder.Ich kannte die Farben in diesem PanierUnd ihre Vorbedeutung:Von deutscher Freiheit brachten sie mirDie schlimmste Hiobszeitung.Schon sah ich den Arndt, den Vater Jahn -Die Helden aus andern ZeitenAus ihren Gräbern wieder nahnUnd für den Kaiser streiten.Die Burschenschaftler allesamtAus meinen Jünglingsjahren,Die für den Kaiser sich entflammt,Wenn sie betrunken waren.Ich sah das sündenergraute GeschlechtDer Diplomaten und Pfaffen,Die alten Knappen vom römischen Recht,Am Einheitstempel schaffen -Derweil der Michel geduldig und gutBegann zu schlafen und schnarchen,Und wieder erwachte unter der HutVon vierunddreißig Monarchen. Erinnerungen aus KrähwinkelsSchreckenstagen(Gedichte 1853 und 1854)Wir, Bürgermeister und Senat,Wir haben folgendes MandatStadtväterlichst an alle KlassenDer treuen Bürgerschaft erlassen.»Ausländer, Fremde, sind es meist,Die unter uns gesät den GeistDer Rebellion. Dergleichen Sünder,Gottlob! sind selten Landeskinder.Auch Gottesleugner sind es meist;Wer sich von seinem Gotte reißt,Wird endlich auch abtrünnig werdenVon seinen irdischen Behörden.Der Obrigkeit gehorchen, istDie erste Pflicht für Jud' und Christ.Es schließe jeder seine Bude,Sobald es dunkelt, Christ und Jude.Wo ihrer drei beisammenstehn,Da soll man auseinandergehn.Des Nachts soll niemand auf den GassenSich ohne Leuchte sehen lassen.Es liefre seine Waffen ausEin jeder in dem Gildenhaus;Auch Munition von jeder Sorte
2006年01月07日 12点01分 5
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Wird deponiert am selben Orte.Wer auf der Straße räsoniert,Wird unverzüglich füsiliert;Das Räsonieren durch GebärdenSoll gleichfalls hart bestrafet werden.Vertrauet eurem Magistrat,Der fromm und liebend schützt den StaatDurch huldreich hochwohlweises Walten;Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.« Die schlesischen Weber(10. Juli 1844 im »Vorwärts!« veröffentlicht)Im düstern Auge keine Träne,Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:»Deutschland, wir weben dein Leichentuch,Wir weben hinein den dreifachen Fluch -Wir weben, wir weben!Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebetenIn Winterskälte und HungersnötenWir haben vergebens gehofft und geharrt,Er hat uns geäfft und gefoppt und genarrt -Wir weben, wir weben!Ein Fluch dem König, dem König der Reichen,Den unser Elend nicht konnte erweichen,Der den letzten Groschen von uns erpreßt,Und uns wie Hunde erschießen läßt -Wir weben, wir weben!Ein Fluch dem falschen Vaterlande,Wo nur gedeihen Schmach und Schande,Wo jede Blume früh geknickt,Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt -Wir weben, wir weben!Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,Wir weben emsig Tag und Nacht -Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,Wir weben hinein den dreifachen Fluch,Wir weben, wir weben!« Die Söhne des Glücks ...(aus der Nachlese)Die Söhne des Glückes beneid ich nichtOb ihrem Leben, beneidenWill ich sie nur ob ihrem Tod,Dem schmerzlos raschen Verscheiden.Im Prachtgewand, das Haupt bekränzt,Und Lachen auf der Lippe,Sitzen sie froh beim Lebensbankett -Da trifft sie jählings die Hippe.Im Festkleid und mit Rosen geschmückt,Die noch wie lebend blühten,Gelangen in das SchattenreichFortunas Favoriten.Nie hatte Siechtum sie entstellt,Sind Tote von guter Miene,Und huldreich empfängt sie an ihrem HofZarewna Proserpine.Wie sehr muß ich beneiden ihr Los!Schon sieben Jahre mit herben,Qualvollen Gebresten wälz ich michAm Boden, und kann nicht sterben!O Gott, verkürze meine Qual,Damit man mich bald begrabe;Du weißt ja, daß ich kein TalentZum Martyrtume habe.Ob deiner Inkonsequenz, o Herr,Erlaube, daß ich staune:Du schufest den fröhlichsten Dichter, und raubstIhm jetzt seine gute Laune.Der Schmerz verdampft den heitern SinnUnd macht mich melancholisch;Nimmt nicht der traurige Spaß ein End',So werd ich am Ende katholisch.Ich heule dir dann die Ohren voll,Wie andre gute Christen -O Miserere! Verloren gehtDer beste der Humoristen! Stoßseufzer(aus der Nachlese)Unbequemer neuer Glauben!Wenn sie uns den Herrgott rauben,Hat das Fluchen auch ein End -Himmel-Herrgott-Sakrament!Wir entbehren leicht das Beten,Doch das Fluchen ist vonnöten,Wenn man gegen Feinde rennt -Himmel-Herrgott-Sakrament!
2006年01月07日 12点01分 6
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Nicht zum Lieben, nein, zum Hassen,Sollt Ihr uns den Herrgott lassen,Weil man sonst nicht fluchen könnt -Himmel-Herrgott-Sakrament! Himmlisch war's ...(aus der Nachlese zum Buch der Lieder)Himmlisch war's, wenn ich bezwangMeine sündige Begier,Aber wenn's mir nicht gelang,Hatt ich doch ein groß Pläsier. LXXII - Und bist du erst mein ehlich Weib ...(Buch der Lieder - Die Heimkehr)Und bist du erst mein ehlich Weib,Dann bist du zu beneiden,Dann lebst du in lauter Zeitvertreib,In lauter Pläsier und Freuden.Und wenn du schiltst und wenn du tobst,Ich werd es geduldig erleiden;Doch wenn du meine Verse nicht lobst,Laß ich mich von dir scheiden. König Ludwig an denKönig von Preußen(aus der Nachlese)Stammverwandter Hohenzoller,Sei dem Wittelsbach kein Groller;Zürne nicht ob Lola Montez,Selber habend nie gekonnt es. LII - Mir träumte wieder ...(Buch der Lieder - Lyrisches Intermezzo)Mir träumte wieder der alte Traum:Es war eine Nacht im Maie,Wir saßen unter dem Lindenbaum,Und schwuren uns ewige Treue.Das war ein Schwören und Schwören aufs neu,Ein Kichern, ein Kosen, ein Küssen;Daß ich gedenk des Schwures sei,Hast du in die Hand mich gebissen.O Liebchen mit den Äuglein klar!O Liebchen schön und bissig!Das Schwören in der Ordnung war,Das Beißen war überflüssig. LIII - Ich steh auf des Berges Spitze(Buch der Lieder - Lyrisches Intermezzo)Ich steh auf des Berges Spitze,Und werde sentimental.»Wenn ich ein Vöglein wäre!«Seufz ich viel tausendmal.Wenn ich eine Schwalbe wäre,So flög ich zu dir, mein Kind,Und baute mir mein Nestchen,Wo deine Fenster sind.Wenn ich eine Nachtigall wäre,So flög ich zu dir, mein Kind,Und sänge dir nachts meine LiederHerab von der grünen Lind.Wenn ich ein Gimpel wäre,So flög ich gleich an dein Herz;Du bist ja hold dem Gimpeln,Und heilest Gimpelschmerz.上面都是海涅的。我是剑我是火焰那首记在本上,有时间再贴上~
2006年01月07日 12点01分 7
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呵呵·¥·
2006年01月09日 01点01分 8
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Ich bin das Schwert,ich bin die Flamme Ich bin das Schwert,ich bin die Flamme.Ich habe euch erleuchtet in der Dunkelheit,und als die Schlacht begann,focht ich voran,in der ersten Reihe. Rund um mich her liegen die Leichen meiner Freunde,aber wir haben gesiegt.Wir haben gesiegt,aber rundumher liegen die Leichen meiner Freunde.In der jauchzenden Triumphgesänge tönen die Choräle der Totenfeier.Wir haben aber weder Zeit zur Freude noch zur Trauer.Aufs neue erklinge die Drommeten,es gilt neuen Kampf--Ich bin das Schwert,ich bin die Flamme.
2006年01月17日 03点01分 9
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顶哦,虽然大多数都不懂,不过我看到Lorelei了,我二年级的课本上有教过哦
2006年01月18日 14点01分 10
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我新买了一盘维也纳同声合唱团的精选集,里面有“野玫瑰”,75年的录音,2分钟长度。要是有人想听,我就发给他。
2006年01月27日 18点01分 11
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恩 野蔷薇这首诗给人的感觉很特别 第一次读就很喜欢了
2006年01月28日 02点01分 12
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20世纪德国文学回顾(世纪回眸)http://post.baidu.com/f?kz=23935049论席勒美育理论的划时代意义——纪念席勒逝世200周年[转载] http://post.baidu.com/f?kz=24174108杨武能:歌德——“魏玛的孔夫子”http://post.baidu.com/f?kz=11856475
2006年03月11日 07点03分 14
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啊,我想要《野玫瑰》
2006年03月11日 08点03分 15
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2006年03月11日 08点03分 16
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你去lacrimosa吧找komet吧。
2006年03月11日 12点03分 17
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查收吧,夕阳。Komet
2006年03月11日 20点03分 18
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啊,谢谢旋律好熟悉啊,我同学好像有唱过的,美声唱法……
2006年03月12日 03点03分 19
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还需要么?一共15首。只是我自己转的,所以品质不高。
2006年03月12日 04点03分 20
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要啊要啊,来者不拒,本人不太强调品质问题
2006年03月12日 04点03分 21
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