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巴拉迪
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Nach dem Sieg gegen den Karlsruher SC ist unsere Kogge wieder in ruhigerem Fahrwasser angelangt und reiste hochmotiviert zum Nachholsp
iel beim Halleschen FC, um einen weiteren Dreier nachzulegen. „Wir wollen eine Serie starten“, gab Chef-Trainer Pavel Dotchev vor den beiden kommenden Ost-Derbys selbstbewusst zu Protokoll und setzte seinem Team damit eine unmissverständliche Marschroute. Zu Beginn schickte er dafür die identische Startelf wie schon gegen den KSC auf den Rasen, die im 4-4-2-System agierte.
Und das Team erwischte getragen von über 1.000 mitgereisten Hansafans einen Start nach Maß: Es lief erst die dritte Spielminute, da verschaffte sich Marco Königs auf dem linken Flügel ein wenig Platz, steckte den Ball mustergültig auf Cebio Soukou durch und schickte unseren Torjäger damit auf die Reise. Der ließ zwei Verteidiger stehen, zog in die Mitte und schob eiskalt zur frühen Führung ein. Was für Auftakt unserer Kogge!
In der Folge lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, wobei der HFC mehr fürs Spiel tat und immer wieder mit wütenden Angriffen auf den Rückstand reagierte. Diese waren letztlich aber zu ungenau und landeten meist in den Armen von Ioannis Gelios, der von hinten heraus sehr viel Ruhe ausstrahlte. Gegen Mitte der ersten Halbzeit hatte dann auch der F.C. Hansa wieder mehr vom Spiel. Angetrieben von Stefan Wannenwetsch und dem agilen Cebio Soukou ging es vor allem über die Flügel oftmals sehr schnell – der nächste Treffer blieb aber zunächst aus.
Das sollte sich bis zum Pausenpfiff auch nicht ändern. Denn das Spiel, das von beiden Mannschaften so flott und intensiv begonnen wurde, verflachte in der letzten Viertelstunde zunehmend. Dabei war der Hallesche FC insgesamt das zwingendere Team, doch die vielen Abschlüsse von Stürmer Fetsch waren letztlich einfach zu unplatziert.
Doch auch nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich die Partie nicht zu einer besseren, was vor allem an der Passivität unserer Mannschaft lag. In der 57. Minute hatte der Gastgeber die Riesenchance zum Ausgleichstreffer. Dabei war Halles Fetsch der Hintermannschaft enteilt und verfehlte mit seinem Flachschuss das Tor des F.C. Hansa nur knapp.
Nach 70 Minuten brachte Pavel Dotchev dann Mirnes Pepic in die Partie, der endlich mal wieder ein wenig frischen Wind ins Angriffsspiel der Kogge brachte. Unser Mann mit der Rückennummer sechs schaffte es, einige Angriffe ins Rollen zu bringen und sorgte mit einem guten Steilpass auf Ayeh für eine gute Möglichkeit. Doch Eisele konnte den Ball abfangen, ein weiteres Tor wäre dem Spielverlauf auch nicht gerecht geworden. Insgesamt war Halle schon ein Stück weit überlegen.
Mit der Einwechslung von Jonas Hildebrandt für Marco Königs setzte unser Trainer wenig später dann ein deutliches Zeichen: Es sollte Beton angemischt werden! Denn die Uhr lief für Hansa, der HFC wurde gegen Ende müder und der Sieg war in greifbarer Nähe – und konnte nach nervenaufreibenden 300 Sekunden Nachspie
lz
eit endlich bejubelt werden! Nicht schön, aber effektiv steht Hansa am Ende mit drei weiteren Punkten da und kann den Blick nun wieder in Richtung der vorderen Plätze richten.
Hallescher FC – F.C. Hansa Rostock 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 Soukou (3.)
F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ofosu-Ayeh, Hüsing, Riedel, Rieble – Breier (88. Reinthaler), Wannenwetsch, Bülow, Biankadi – Königs (80. Hildebrandt), Soukou (70. Pepic)
Hallescher FC: Eisele – Lindenhahn, Heyer, Landgraf – Schilk (60. Fiedler), Bahn, Washausen, Jopek (79. Pagliuca), Ajani – Fetsch (60. Sohm), Mai